Alte Privathaftpflicht? Diese fünf Lücken solltest du prüfen
Viele Privathaftpflicht-Verträge sind zehn Jahre und älter – mit niedrigen Deckungssummen und fehlenden Leistungen. Diese fünf Punkte solltest du in deinem Vertrag prüfen.
In diesem Artikel
Die Privathaftpflicht ist die wichtigste Versicherung überhaupt – und gleichzeitig eine der günstigsten. Trotzdem schauen viele nie wieder in ihren Vertrag, nachdem sie ihn einmal abgeschlossen haben. Ältere Tarife haben oft Lücken, die im Ernstfall teuer werden.
1. Zu niedrige Deckungssumme
Ältere Verträge haben häufig nur zwei oder drei Millionen Euro Deckung. Bei einem schweren Personenschaden mit lebenslanger Rente reicht das nicht. Heute sind zehn Millionen Euro oder mehr Standard – oft ohne großen Mehrbeitrag.
2. Keine Forderungsausfalldeckung
Fügt dir jemand einen Schaden zu und hat selbst keine Haftpflicht und kein Geld, bleibst du ohne diesen Baustein auf dem Schaden sitzen.
3. Schäden durch deliktunfähige Kinder
Kinder unter sieben Jahren – im Straßenverkehr unter zehn Jahren – haften in der Regel nicht. Ohne Mitversicherung zahlt dann niemand, und der Ärger mit Freunden oder Nachbarn ist programmiert.
4. Verlust fremder Schlüssel
Geht der Schlüssel zur Mietwohnung oder zum Büro verloren, muss unter Umständen die ganze Schließanlage getauscht werden. Das kostet schnell mehrere tausend Euro.
5. Doppelte Verträge
Nach dem Zusammenziehen haben Paare oft zwei Haftpflichtversicherungen. Ein gemeinsamer Vertrag reicht – der zweite kann in der Regel gekündigt werden.
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