Gesetzlich versichert. Privat behandelt.
Krankenzusatzversicherung
Die gesetzliche Krankenkasse deckt die Grundversorgung ab. Für Zahnersatz, Brille, Heilpraktiker oder das Einbettzimmer zahlst du oft selbst – außer du hast die passende Zusatzversicherung.
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Drei Bausteine – je nachdem, was dir wichtig ist
Für Zahnersatz zahlt die Kasse nur einen Festzuschuss für die Regelversorgung. Implantate, Inlays oder hochwertige Kronen kosten schnell mehrere tausend Euro Eigenanteil.
Sehhilfen, Heilpraktiker, Vorsorgeuntersuchungen und Arzneimittel, die die Kasse nicht übernimmt – sinnvoll ergänzt.
Ein- oder Zweibettzimmer und Behandlung durch den Chefarzt oder Spezialisten deiner Wahl im Krankenhaus.
Worauf ich bei Zusatzversicherungen achte
- Erstattungshöhe für Zahnersatz, Implantate und Inlays – inklusive Vorleistung der Kasse
- Leistungsbegrenzungen in den ersten Jahren und Wartezeiten
- Professionelle Zahnreinigung und Kieferorthopädie, besonders für Kinder
- Gesundheitsfragen: Laufende Behandlungen oder fehlende Zähne sind meist nicht versicherbar
- Beitragsentwicklung mit dem Alter – manche Tarife werden im Alter deutlich teurer
Am besten abschließen, bevor der Zahnarzt etwas findet
Eine Zusatzversicherung zahlt nur für Behandlungen, die nach Vertragsbeginn angeraten werden. Ist ein Zahnersatz bereits geplant, ist es zu spät. Der beste Zeitpunkt ist deshalb, solange alles in Ordnung ist.
Häufige Fragen
Wie viel zahlt die gesetzliche Krankenkasse beim Zahnersatz?
Die Kasse zahlt einen Festzuschuss von 60 Prozent der Kosten für die sogenannte Regelversorgung. Mit lückenlos geführtem Bonusheft steigt er auf 70 oder 75 Prozent. Alles, was über die Regelversorgung hinausgeht – etwa Implantate –, zahlst du ohne Zusatzversicherung selbst.
Gibt es eine Wartezeit?
Viele Zahnzusatztarife haben eine Wartezeit von meist acht Monaten oder begrenzen die Leistung in den ersten Jahren. Es gibt aber auch Tarife ohne Wartezeit. Welcher passt, hängt davon ab, wie schnell du Leistungen brauchst.